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Sterilisation des Mannes: Verhütung auf die sichere Art


Vasektomie mit zwei OP-Techniken – Dr. Jundi als Experte

Die Sterilisation des Mannes ist neben dem Kondom die einzige Möglichkeit auf männlicher Seite zu verhüten. Während das Kondom nicht ganz zuverlässig ist, kann die Vasektomie (Sterilisation des Mannes) einen Pearl-Index von 0,1 aufweisen. Der Pearl-Index spiegelt die Wirksamkeit einer Verhütungsmethode wieder und gibt an, wie häufig eine Schwangerschaft in 100 Fällen auftritt. Für die Benutzung eines Kondoms beispielweise liegt der Pearl-Index zwischen 2 und 12. Zum weiteren Vergleich: so gut wie die Vasektomie verhütet ansonsten nur die Antibabypille. Als Mittel der Empfängnisverhütung kommt die Vasektomie heutzutage immer öfter zum Einsatz. Viele Männer scheuen aber nach wie vor die Operation und ziehen das Kondom vor. Das Kondom weist einige Vorteile auf, die der Sterilisation beim Mann fehlen: mit dem Kondom bleibt der Mann flexibel, die Sterilisation hingegen ist dauerhaft angelegt. Außerdem schützt das Kondom davor sich mit Geschlechtskrankheiten anzustecken. Auch dies kann die Vasektomie nicht leisten.

Die Sterilisation des Mannes eignet sich daher besonders für die Gruppe von Männern, die definitiv keinen Kinderwunsch mehr hegt. In der Regel kommen dementsprechend Männer ab einem Alter von 30 Jahren infrage, die z.B. bereits eine Familie gegründet haben. Die Vasektomie empfiehlt sich darüber hinaus für Männer, die sich in einer festen Partnerschaft befinden bzw. nicht häufig ihre Sexualpartner wechseln, da Letzteres das Risiko der Übertragung von Geschlechtskrankheiten fördert.

Die Sterilisation des Mannes ist im Vergleich zur Tubenligatur (also die Sterilisation der Frau) nicht nur zuverlässiger, sondern auch risikoärmer und schonender. Auch die Kosten bleiben im Rahmen. Für das ganze Prozedere, d.h. Beratungsgespräch, Operation, Nachsorge, muss der Patient zwischen 400 und 600 Euro kalkulieren. Eine Vasektomie läuft nun folgendermaßen ab:

Nachdem es ein aufklärendes Beratungsgespräch mit dem behandelnden Urologen gab und sich der Mann für den Eingriff entschieden hat, wird ein OP-Termin vereinbart. Die Operation findet am Praxisstandort in Barsbüttel statt. Die Urologie Metropolitan verfügt über einen modernen Eingriffstrakt mit Top- Ausstattung.

Die Vasektomie ist für erfahrene Urologen ein Routineeingriff und birgt keine großen Risiken. Eine lokale Betäubung der Hodenregion ist für den Eingriff absolut ausreichend. Männer, die dennoch eine Vollnarkose wünschen, können dies im Vorfeld absprechen.

Die Haut am Hodensack wird oberhalb der Testikel eröffnet. Dies ist eine geeignete Stelle, um die Samenleiter freizulegen. Man kann die Haut entweder mit der sogenannten Ligaturtechnik, also durch einen kleinen Skalpellschnitt, oder der Non-Skalpell-Methode, also völlig ohne Skalpell öffnen. Durch die minimale Öffnung werden die beiden Samenleiterstränge schlaufenförmig herausgehoben. Etwa zwei bis drei cm werden nun davon abgetrennt. Es entstehen dadurch an jedem Samenleiter zwei offene Enden. Damit diese beiden Enden nicht erneut zusammenfinden und für eine Durchlässigkeit der Samenzellen sorgen, werden sie verödet bzw. einmal umgeschlagen und abgebunden. Zusätzlich werden die Samenleiterenden in unterschiedliche Gewebeschichten gelegt. So wird das Risiko einer erneuten Zeugungsfähigkeit abermals reduziert. Die Haut am Hodensack wird abschließend zugenäht (Ligaturtechnik) oder zugeklebt (Non-Skalpell-Methode). Die Operation ist damit abgeschlossen. Der Patient kann sich vor Ort noch erholen und danach schon wieder nach Hause gehen.

Eine einwöchige Schonzeit ist nun sehr empfehlenswert. Dies bedeutet sexuelle Abstinenz und das Vermeiden von anderen körperlichen Aktivitäten. Ist die Operationswunde gut abgeheilt, kann der Mann seinem Alltag wieder nachgehen. In der Urologie Metropolitan wird der Erfolg der Operation standardmäßig durch eine histologische Kontrolle bestätigt sowie durch zwei Samenproben im Abstand von jeweils 4 bis 6 Wochen. Es wird bei dieser Untersuchung das Ejakulat des Patienten auf noch vorhandene Samenzellen untersucht. Erst nachdem keine solcher Samenzellen mehr nachgewiesen werden können, ist der Patient erfolgreich sterilisiert worden.

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Alles zum Thema Verhütung mittels Sterilisation des Mannes gibt es auf dem Portal www.vasektomie-experten.de. Egal, ob es um Risiken, Kosten, Vor- und Nachteile oder Fachfragen wie OP-Methoden geht: alle Informationen finden interessierte Männer und Paare sorgfältig zusammengetragen auf den Seiten der Vasektomie-Experten.

Darüber hinaus kann man sich einen kompetenten Urologen aus der eigenen Region heraussuchen, ohne lange im Internet stöbern zu müssen. Jeder Standort wird von einer urologischen Praxis vertreten, die die Vasektomie zuverlässig und erfahren durchführt.

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Autor: Dirk Sadrinna